Beschreibung: Beschreibung: DiaChina

Beschreibung: Beschreibung: DiaKleinDia

Beschreibung: Beschreibung: image013ad

 

 

Hässlich und schön, abweisend und gastfreundlich, glitzernd reich und schmutzig arm – China ist im Aufbruch und voller Gegensätze. Wir starten in Hongkong - englisch ordentlich und chinesisch chaotisch bilden die Mischung, die uns einstimmt auf unsere Reise nach Norden: Zunächst über Guilin nach Yangsuo. Steile Karsthügel mit  weitläufigen Höhlen und der romantische Li Jiang-Fluss prägen die Landschaft. In den abgelegenen Dörfern der Provinz schockieren uns Armut und Verfall. Trotzdem empfangen uns die Menschen offen und freundlich.

 

2300 Kilometer mit dem Zug durch die zentralchinesischen Provinzen – preiswert, sogar ganz bequem und viel aufregender als geflogen. Ein kurzer Abstecher führt uns nach Hangzhou – Sechsmillionenstadt am berühmten Westsee Xi Hu. Das alte Ling Jin Si – Kloster mit seinem steingemeißelten Buddha-Fels hat hier wie durch ein Wunder Maos Horden überlebt. Heute ist es wieder ein Wallfahrtsort der gläubigen Buddhisten.

 

16 Millionen Menschen, die halbe Stadt erst in den letzten 20 Jahren gebaut – Shanghai wird die asiatische Wirtschaftshauptstadt der Zukunft sein. Wieder prachtvoll spiegeln sich die alten Kolonialpaläste am Bund im Wasser des Huangpu und stehen im Kontrast mit den Glasfassaden der Wolkenkratzer. In diesem Gemisch findet China langsam auch ein Stück der verlorenen Geschichte wieder: Das Shanghai Museum lässt erahnen, wie reich das Erbe sein könnte, ohne die leidvolle, zerstörerische Kulturrevolution.

 

Shanghai ist Big Business – in Qingdao sind die Brötchen etwas kleiner. Für einen Augenblick meint der Reisende, er sei nicht in China: grüne Berge, saubere Luft, rote Dächer, Marktplatz, Rathaus, Villenvorstadt, leise, sauber, aufgeräumt. Sogar der Verkehr richtet sich nach den Regeln. Qingdao war vor 90 Jahren für 30 Jahre deutsche Kolonie. Das hält vor. Hier kann man Geschäfte machen: im Familienbetrieb verbinden sich deutsche Ordnung und chinesischer Fleiß. Auch der aufmerksame Parteisekretär im Hintergrund kommt uns irgendwie bekannt vor.

 

Das Zentrum der Macht war und ist die nördliche Hauptstadt – Beijing. die Dynastien hinterließen vielfältige Spuren:  Kaiserpalast, Sommerpalast und Große Touristenmauer sind schon ein Muss. Richtig aufregend aber ist eine Kletterpartie auf der richtigen Großen Mauer – 150 Kilometer von Beijing entfernt. Dort wo sich der alte Schutzwall völlig unsaniert und wildromantisch über die steilen Bergkämme windet sind die Ausblicke atemberaubend. Ach, übrigens: Man sollte China nicht verlassen, ohne noch einmal richtig gut gegessen zu haben. Seafood in Beijing? Ja, das ist ein Restaurant, kein Zoo, auch kein Aquarium...

 

 

Home

 

Diavorträge

   Australien

   China

   Italien

   Nordwaerts

   Sahara

   Tansania

   Tibet

   USA

   Yukon

Kulinarische Weltreise
   Gasthof Hermsdorf

   Gasthaus Hellerau

   Neuklingenberg

   Großschirma

 

 

 

 

 

 

Impressum/Disclaimer

 

Beschreibung: Beschreibung: DiaHomeUnten